Es sind nicht nur wehmütige Erinnerungen der früheren Arbeiter, die die Zeche Zollverein in Essen zur “schönsten Zeche des Reviers” machen, sondern auch die Leistungen einer einzigartigen Architektur. Seit 2000 steht die industrielle Kulturlandschaft unter Denkmalschutz, 2001 wurde sie ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Hier können die imposanten Bauwerke des Kohleabbaus bestaunt und zwischen gigantischen Maschinen auf dem Museumspfad “Weg der Kohle” die Geschichte des Reviers entdeckt werden. Kunstausstellungen, eine Eisenbahn unter früheren Koksöfen, ein Riesenrad, das frühere Werksschwimmbad der Kokerei und viel Grün in Sport- und Freizeitstätten machen die ehemalige Zeche zu einem beliebten Ausflugsziel. Geschichte, Kultur, Kreativität, Veranstaltungen, Gastronomie, Freizeit, all das bietet Zollverein seinen rund eine Million Besuchern im Jahr.
Spricht man von der Zeche Zollverein, so ist meist die Schachtanlage XII gemeint, die mit ihrem 55 Meter hohem Doppelbockfördergerüst – das oft auch der “Eiffelturm des Ruhrgebiets” genannt wird – den Blickfang der imposanten Förderanlage darstellt. Heute ist Zollverein eines der bedeutendsten Industriedenkmäler der Welt und internationales Design- und Kultur-Zentrum.
Eine Außenbesichtigung der gesamten Anlage ist ständig möglich. Näher kennen lernen kann man Zollverein durch die zahlreichen, vom Besucherzentrum angebotenen Führungen, die zum Teil von ehemaligen Bergleuten geleitet werden. In diesem Jahr ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas, der Zollverein ist dabei der zentrale Punkt für das gesamte Ruhrgebiet.
Viele weitere Informationen der Zeche Zollverein zu Kunst, Kultur, Veranstaltungen, Führungen etc. findet man auch bei zollverein.de, zollverein-touristik.de oder der Tourismusbroschüre.
[via Ruhrpott2010's Blog]
Bildquelle: © Olaf Schneider / Pixelio
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Der Kilimandscharo im Nordosten von Tansania ist mit 5.895 Metern über dem Meeresspiegel das höchste Bergmassiv Afrikas und somit einer der Seven Summits (der jeweils höchste Berg der sieben Kontinente). Ein nahezu perfekt geformter Vulkan weithin sichtbar aufragend aus der weiten Ebene und eines der prächtigsten Wahrzeichen des afrikanischen Kontinents – der höchste freistehende Berg der Welt. 1987 wurde diese einzigartige Landschaft von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Rund 340 km südlich des Äquators befindet sich das Kilimandscharo-Massiv etwa 500 km nordwestlich von Daressalam, an der Grenze zu Kenia. Zwischen dem Kilimandscharo und dem Viktoriasee befindet sich in der Serengeti der Serengeti-Nationalpark.
Allzu großes bergsteigerisches Können oder hochalpine Kletterkenntnisse verlangt die Bezwingung des Gipfels “Uhuru Peak” nicht, man sollte jedoch eine gute Kostitution und Kondition mitbringen. Das größte Problem ist das Höhenklima, weshalb man für die Anpassung daran bei der Besteigung mindestens fünf bis sieben Tage einplanen sollte. Belohnt werden die Mühen nicht erst am Schluss auf dem Kibo, dem höchsten der drei – Shira (3.962 m) und Mawenzi (5.148 m) heißen die beiden anderen – Vulkangipfel des Kilimandscharo und dem einzigen Gletscher des Massivs. Bereits der Weg dorthin führt durch sechs atemberaubende Vegetationszonen mit einer unvergleichlichen Flora und Fauna. Von bebautem Ackerland im unteren Bereich, steigt man durch üppigen Regenwald, alpine Wiesen und schließlich über eine unfruchtbare Mondlandschaft zum schnee- und eisbedeckten Gipfel des Kilimandscharo auf. Bei der Besteigung ist neben der Entrichtung einer Parkgebühr am Eingang zum Nationalpark die Beauftragung eines Jagga-Führers sowie die Beschäftigung einheimischer Träger vorgeschrieben. Die Kilimandscharo Besteigung ist ganzjährig möglich und erfolgt meist über die populäre Marangu-Route, die einzige Strecke mit festen Unterkünften und Softdrink-Verkauf, weshalb sie auch “Coca-Cola-Route” genannt wird. Sie ist die Route mit dem niedrigsten Steigungsgrad und von den meisten Bergwanderern als einfachste Route zum Uhuru Peak empfunden. Der zweitpopulärste Trail, Machame, gilt als schönste Route und bietet fantastische Ausblicke. Weitere sind Shira-, Mweka-, Lemosho-, Rongai- und Umbwe-Route. Die meisten Routen lassen sich auch kombinieren, denn sie kreuzen sich des öfteren, s.a. Karte “Übersicht Routen”.
Informationen zu den verschiedenen Routen, ihren Eigenschaften sowie Vor- und Nachteilen findet man bei kilimandscharo-besteigung.de, tansania-entdecken.de und tanzaniaparks.com.
Wie hart sich der “Spaziergang” auf den Kilimandscharo darstellt und dass nicht alle, die es sich vornehmen, den Gipfel auch bezwingen, zeigen die Trekking-Dokumentationen von spiegel.de, sueddeutsche.de und zeit.de.
Bildquelle: © Conny – Fotolia.com
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Bergen war über Jahrhunderte Norwegens größte und bedeutendste Stadt und ist heute Zentrum des westnorwegischen Fjordlands. Die zweitgrößte Stadt Norwegens ist vor allem bekannt für das Hanseviertel Bryggen.

Das Bild dieses Hafenviertels wird von den erdfarbenen Fassaden der historischen Kontorhäuser aus der Hansezeit bestimmt. Es zeigt die letzte traditionelle Holzhauszeile aus historischen Kaufmannshäusern mit spitzen Giebeln. Mehrmals durch Feuer zerstört und immer wieder aufgebaut wurden sie 1979 von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Sie bilden eine stimmungsvolle Kulisse für die Boutiquen, Cafés und Bars, die sich an der bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen beliebten Meile angesiedelt haben. Ein Spaziergang durch die engen Gassen und dunklen Gänge zwischen den fast 300 oft dicht aneinander gebauten Holzhäusern ist wie eine kleine Zeitreise. Heute beinhaltet das Viertel eine Reihe von Museen, in denen man sich ein Bild von der Hansezeit machen kann.
Beim Aufnehmen dieses Bildes hatten wir übrigens noch Glück. Bergen ist mit durchschnittlich 235 Regentagen im Jahr die nasseste Großstadt Europas.
Für uns war Bergen der Auftakt zu einer tollen (und trockenen) Reise durch das fantastische Fjord Norwegen.
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Ein Höhepunkt jeder Islandreise ist ein Besuch des geothermalen Gebiets im Haukadalur etwa 120 km östlich der Hauptstadt Reykjavik. Hier brodelt die Erde und stößt heiße Schwefeldämpfe und Wasserfontänen aus. Wo die Amerikanische und Europäische Kontinentalplatte zusammenstoßen, staut sich unterirdisch Grundwasser, das durch die Erderwärmung auf weit über 100 °C erhitzt wird, aber wegen des Drucks der Wassersäule nicht zu kochen beginnen kann. Schließlich kommt es zu einer explosionsartigen Verdampfung, die das Wasser nach ober reisst und als Strahl austreten lässt. Der große Geysir bricht unregelmäßig mit bis zu 60 Meter hohen Wasser- und Nebelschwaden aus, zwischendurch ist er jahrelang ruhig. Sein kleiner Bruder “Strokkur”, der “nur” 30 Meter hohe Wassersäulen hervorschießen lässt, speit dafür umso regelmäßiger. Alle fünf bis zehn Minuten bildet sich eine Wasserglocke über dem Austrittsloch, aus der es zu dampfen beginnt, bevor eine Minute lang die Fontäne aus der Erde schießt.
Über ganz Island verteilt gibt es hunderte von Wasserfällen. Drei davon möchte ich besonders hervorheben. Dettifoss: wie ein kleiner Bruder der Niagarafälle wirkt der größte Wasserfall Europas, dessen Wassermassen 44 Meter tief donnern. Gullfoss: der “goldene Wasserfall” ist am schönsten, wenn in seiner Gischt Regenbögen leuchten. Dynjandi: Islands schönster Wasserfall liegt im Nordwesten. Fächerförmig stürzen die zahlreichen Kaskaden hinab. Weiterlesen »
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Kitzbühel – die Sportstadt, die Wiege des Skisports, die Pionierin unter den Wintersportorten – hat eine Entwicklung im Wintersport gewaltig verschlafen. Gemeint sind die Funparks, oder wie sie jetzt heißen, Snowparks. Man meint auch mit tollen Pisten und schönen Freeridevarianten bei den “jungen Wilden” punkten zu können und überließ das Parkpublikum dem Nachbarn Westendorf. Doch vor zwei Jahren haben es sich die Kitzbüheler anders überlegt und konnten innerhalb kürzester Zeit mit den Pionieren gleichziehen – was nicht leicht war, haben sich doch etliche Snowparks in den Kitzbüheler Alpen bereits international einen tollen Namen gemacht.

Mit dem neuen Snowpark Kitzbühel South entstand in diesem Winter ein neuer toller Park im Boarderparadies Kitzbüheler Alpen.
Einer der ersten Snowparks in den Kitzbüheler Alpen war und ist der mittlerweile legendäre Boarders Playground in Westendorf. Mittlerweile gibt es für Snowboarder und Freeskier neben dem anspruchsvollen Pro Park mit dem 28-Meter-Kicker “Big Mama” auch einen Public Park mit leichteren Hindernissen. Noch zwei weitere Snowparks gibt es in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental: Im Wintergarten in Söll kann man dank Flutlicht auch nachtaktiv sein, der Intersport Kaiserpark punktet durch seine ideale, weil zentrale Lage in Österreichs größtem zusammenhängendem Skigebiet. Weiterlesen »
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Hawaii ist eine Inselkette im Pazifik, welche aus 137, meist unbewohnten, Eilanden besteht. Auf der größten Insel (Big Island) von Hawai’i, dem “Aloha-Staat” der USA, befindet sich im Hawai’i Volcanoes Nationalpark der aktivste Vulkan der Welt – der Kilauea. Über Jahrtausende formte sich die Insel von Hawai’i aus fünf Vulkanen: Kohala (erloschen) im Norden, Hualalai im Westen (zum letzten Mal im 19. Jahrhundert aktiv), Mauna Kea im Osten (erloschen), Mauna Loa im Süden und Kilauea im Südosten. Seit 1983 sprudelt hier die Lava ununterbrochen. Die Lava hat über 65 km² der Insel unter sich begraben. Einige Gegenden wurden mehrmals überflutet, hier ist die Lava bis zu 24 Meter dick. Aber Kilauea hat nicht nur Teile der Insel zerstört, er hat auch über zwei km² neues Land geschaffen.
Auf diesem “Drive-in-Vulkan” (Karte) kann man den dampfenden Lavasee des Kilauea und die glühenden, talwärts fließenden Lavaströme aus sicherer Nähe betrachten. Der normalerweise relativ niedrige Überdruck in den Magmakammern begünstigt ein ruhiges Ausfließen der sehr heißen und dünnflüssigen Lava, die in breiten Strömen und gelegentlich sehr schnell die Flanken des Kegels bis zu 40 km hinunterfließt. Weiterlesen »
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Santorin ist genau genommen eine vulkanische Inselgruppe in der Ägäis, die zu den südlichen Kykladen gehört. Santorin unterscheidet sich von allen anderen Kykladeninseln durch seine merkwürdige Form und geologische Struktur, die auf die verheerenden Ausbrüche eines zur Zeit ruhenden Vulkans zurückzuführen sind. Der letzte Ausbruch war 1950 und die Insel gilt weiterhin als aktiver Vulkan. Schon vor dem Ausbruch in minoischer Zeit um 1628 v. Chr. hatte das Archipel eine ähnliche Form wie heute, nur, dass im Norden bei Ia die Kaldera geschlossen war. Durch den minoischen Vulkanausbruch wurde der Kessel weiter vertieft (bis auf 400 m unter dem Meeresspiegel). Das Archipel besteht aus den Rändern der Kaldera mit den Inseln Apsronisi, Thirasia und Thera, der Hauptinsel. In der Mitte befinden sich die aktiv geltenden Vulkaninseln Palea Kameni und Nea Kameni. Außerhalb liegen die Christiana Inseln, die auch vulkanischem Ursprungs sind und der unterseeische Vulkan Kouloumbos (letzter Ausbruch 1640). Santorin liegt zwischen Ios und Anafi, 240 km von Piraeus und 130 km von Kreta entfernt. Weiterlesen »
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Der Serengeti Nationalpark im Norden Tansanias erstreckt sich auf einer Fläche von 14.763 km² zwischen dem Kraterhochland des Ngorongoro, dem Viktoriasee, dem Masai Mara Nationalpark in Kenia und der Ngorongoro Conservation Area. In der Sprache der Massai bedeutet der Name “Das endlose Land”. Weite Ebenen, Savannen, Salzseen und Akazienwälder – ein einmaliges Naturschauspiel im Wechsel von Trockenzeit und Regenzeit.

Die Serengeti beherbergt die weltweit größten wild lebenden Herden von Huftieren, weit mehr als eine Million Gnus, Zebras, Gazellen und Elenantilopen. Tansanias ältester und beliebtester Nationalpark ist berühmt für die sich jährlich wiederholende Wanderungszeit, wenn sechs Millionen Hufe über die offenen Ebenen stampfen, wenn mehr als 200.000 Zebras und 300.000 Thomsongazellen sich dem Zug der Gnus nach frischen Weidegründen anschließen. Weiterlesen »
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Auf dem griechischen Festland in Thessalien hat die Natur vor 60 Millionen Jahren seltsame Sandsteinfelsen geschaffen, die steil in den Himmel ragen. Ausgerechnet auf deren schwer zugänglichen Plateaus haben Mönche zwischen dem elften und dem 16. Jahrhundert Klöster errichtet. Der Name “Metéora” leitet sich ab von “meteorizo”, was so viel wie “in der Luft schwebend” bedeutet. Er beschreibt die Lage der Klöster, die auf hohen Felsen gebaut wurden, so dass sie bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen. Fährt man im Nordwesten der thessalischen Ebene von Trikala nach Kalambaka sieht man die bis zu 300 Meter hohen schroffen Felsen auftauchen.

Die gesamte Anlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Eremitagen, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind und auch besichtigt werden können: Agios Nikólaos Anapavsás, Rousánou, Varlaám, Megálo Metéoro, Agía Triáda und Agios Stéphanos. Die restlichen achtzehn Klöster sind entweder zu schwer zu erreichen oder wurden wegen Einsturzgefahr verlassen. Weiterlesen »
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Die “Große Mauer”, die “Wanli Chang Cheng” (“Unendlich lange Mauer”), wie sie im Chinesischen genannt wird, gilt als das größte Bauwerk der Erde. Angaben über die Länge der chinesischen Mauer gehen etwas auseinander, je nachdem was man misst. Die meisten Schätzungen und Messungen – zusammenhängende Teile berücksichtigt oder Naturbarrieren eingeschlossen – liegen zwischen 6.000 und 7.000 km. Neuerliche Vermessungen durch chinesische Behörden im April 2009 geben die Länge der chinesischen Mauer mit 8.851 km an. Die Mauer verläuft über Gebirge, durch Täler und Wüstenlandschaften und sollte das chinesische Kaiserreich vor nomadischen Reitervölkern aus dem Norden schützen. Die Chinesische Mauer, die in ihrer heute noch vorhandenen Gestalt vor allem aus der Ming-Epoche (1368-1644) stammt, gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Die für die Öffentlichkeit zugänglichen Mauerabschnitte liegen nördlich von Peking bei Badaling, Mutianyu, Jinshanling und Simatai. Weiterlesen »
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