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Auf dem griechischen Festland in Thessalien hat die Natur vor 60 Millionen Jahren seltsame Sandsteinfelsen geschaffen, die steil in den Himmel ragen. Ausgerechnet auf deren schwer zugänglichen Plateaus haben Mönche zwischen dem elften und dem 16. Jahrhundert Klöster errichtet. Der Name „Metéora“ leitet sich ab von „meteorizo“, was so viel wie „in der Luft schwebend“ bedeutet. Er beschreibt die Lage der Klöster, die auf hohen Felsen gebaut wurden, so dass sie bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen. Fährt man im Nordwesten der thessalischen Ebene von Trikala nach Kalambaka sieht man die bis zu 300 Meter hohen schroffen Felsen auftauchen.

Die gesamte Anlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Eremitagen, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind und auch besichtigt werden können: Agios Nikólaos Anapavsás, Rousánou, Varlaám, Megálo Metéoro, Agía Triáda und Agios Stéphanos. Die restlichen achtzehn Klöster sind entweder zu schwer zu erreichen oder wurden wegen Einsturzgefahr verlassen.

Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Meteora Klöster nur über Leitern und Korbaufzüge zu erreichen. Heute führen jedoch wesentlich bequemere Straßen, Pfade und Treppen zu den Klosteranlagen. In der Touristeninformation in Kalambaka bekommt man Lagepläne und Listen mit Öffnungszeiten der Klöster. Die Öffnungszeiten der einzelnen Klöster sind unterschiedlich. Am Wochenende sind zumindest alle Klöster am Vormittag geöffnet.

Die einzelnen Klöster sind über einen Pfad miteinander verbunden. Wenn man seine Wanderung am frühen Morgen beginnt, kann man innerhalb eines Tages jedes Meteora Kloster besuchen. Besucher müssen auf jeden Fall angemessen gekleidet sein: langärmlige Oberteile und lange Hose für die Herren und Röcke für die Damen – keine freien Schultern.
Mit der einstigen Ruhe und Besinnlichkeit ist es vorbei, seit die Metéora-Klöster zu einem beliebten Touristenziel geworden sind. Dazu trug auch der James-Bond-Film „In tödlicher Mission“ bei. Denn „007“ klettert in diesem Streifen über Strickleitern in Metéora-Klöster.
Seit 1988 gehören die Meteora-Klöster zum UNESCO-Welterbe.
Weitere Informationen und Bilder zu den einzelnen Klöstern auf ihren beeindruckenden Standorten findet man bei griechische-kultur.eu.

Bildquelle: © Griechische Zentrale für Fremdenverkehr

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Ein Kommentar zu “Die Metéora-Klöster in Thessalien”

  1. Markus Spott

    James Bond hinterher auf die "schwebenden" Meteora-Klöster in Thessalien, #Griechenland: http://bit.ly/9yNEgb

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Aurelius Augustinus.

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