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Der Parque National del Teide liegt auf Teneriffa in Höhen ab 2.000 m und hat eine Fläche von 135 km². Hauptbestandteil ist eine gewaltige Caldera, der Kraterkessel Las Cañadas. Ein Ausflug zu El Teide, mit 3.718 m Spaniens höchstem Berg, und den Lavameeren der Cañadas ist ein absolutes Muss für jeden Teneriffa-Urlauber.

Teide
 
Allein der Weg dorthin ist bereits ein sehenswertes Ziel. Nur wenige km oberhalb der Ferienzentren des Südens liegen großartige Gebirgslandschaften. Erst passiert man markante Vulkankegel, die aus dem gewaltigen Südhang der Cañadas aufragen. Dann duftende Kiefernwäler mit Weitblick übers Meer zu den Nachbarinseln.

Schließlich gelangt man in die bizarren Steinwüsten des Teide-Nationalparks. Wir folgten der guten Ausschilderung von Los Christianos über Arona und Vilaflor, Spaniens höstgelegenem Bergdorf, bis zu Boca de Tauce.

Der „Tauce-Mund“ ist der Eingang zur Arena der Cañadas, ein Durchbruch in seinem gewaltigen Felsrund. Deren epileptischer Kessel mit einem Durchmesser von 16 km ist einer der weltgrößten Krater. Von seinem 45 km langen Rand ist nur der südliche Teil gut erhalten. Der Norden wurde durch spätere Eruptionen begraben und die Caldera mit Millionen Tonnen Asche und Lava gefüllt.

Und genau das ist es, was Besucher heute sehen und schätzen: eine Welt aus bunt schillernden Aschehügeln, Schluchten und Geröllhalden; eine einzigartige Landschaft voll Krater, Vulkane und erstarrte Lavaströme; ein beeindruckendes Farbspiel der wie von Riesen geschleuderten Felsblöcke.
Und weil wir von dieser Pracht nicht genug bekamen, „mussten“ wir natürlich auch noch höher hinauf. Um einen Überblick dieses geologischen Schatzes, in dem Vulkane, Krater und Lavaflüsse sich zu einem beeindruckenden, auf der Welt einzigartigen Farben- und Formenspiel verschmelzen, zu erhalten, haben wir noch das Verkehrsmittel gewechselt.

Mit der Teide-Seilbahn Teleférico geht es für 26 € in 10 Minuten 1.200 Meter bis zur Bergstation La Rambletta auf 3.550 m hinauf (und wieder herunter). Oben angekommen blieb uns erst mal der Mund offen stehen. Die Aussicht war gigantisch – wir befanden uns mittlerweile über den Wolken und genossen das Spektakel, welches uns die Natur hier präsentierte.

Von hier starten 3 Routen für eine Wanderung auf dem Teide. Alle Routen in diesem Nationalpark findet man in dieser Wanderwege-Netz Karte.
Der Anstieg zur Spitze des Vulkans ist nur mit einer Sondergenehmigung möglich, die es im Centro de Interpretación del Teide in La Orotava gibt. Wir hatten uns für die kürzeren Routen zum Aussichtspunkt Fortaleza und jene zum Aussichtspunkt Vulkan Pico Viejo entschieden – beide eben und beinahe ohne Höhenunterschiede auf klar markierten Wegen.

Der phantastische Aussichtspunkt schenkt Blicke auf die ganze nördliche Seite der Insel Teneriffa und zeigt die perfekte Seite des Teide-Kegels, die in schroffen Abhängen in nur wenigen Kilometern in die Meerestiefe taucht. Am Ende des zweiten Wanderwegs öffnete sich uns der farbenprächtige Krater des Pico Viejo und der Zwillingsformation Los Gemelos.
Der Weg ist allein schon ein riesiger Aussichtspunkt auf die ganze Südflanke der Insel. Deutlich zu erkennen ist dabei der riesige Vulkankessel, der von steilen Felsformationen ringsum eingegrenzt wird.

Die UNESCO erklärte den Teide-Nationalpark 2007 vollkommen zu Recht zum Weltnaturerbe.

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"Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon."
Aurelius Augustinus.

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