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Es ist November, die Bäume erstrahlen bereits in herbstlicher Pracht. Und in knapp zwei Monaten ist schon Weihnachten. Bald werden wieder Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland stattfinden.
Der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands ist der Striezelmarkt in Dresden. Er findet schon seit 1434 und somit zum 577sten mal statt. Auf dem Altmarkt öffnen zahlreiche Hütten ihre Türe und bieten das typische Weihnachtsgebäck wie den Dresdner Stollen an. Diesem verdankt der Markt auch seinen Namen. Auch viel Handwerkskunst in Form von Glaskunst, Holzschnitzereien und Töpferei aus dem Erzgebirge werden präsentiert. Ein jährlicher Besuchermagnet und Hauptattraktion des Striezelmarktes ist das Stollenfest, dass dieses Jahr am 4. Dezember stattfinden wird. Heuer wird ein Stollen mit einem Gewicht von ca. vier Tonnen wird zum Markt gebracht. Dort wird er mit einem knapp zwei Meter langen Messer zerteilt und in Stücken verkauft.

Weihnachtsmärkte: Dresdner Striezelmarkt von oben

Doch der Dresdner Striezelmarkt ist nicht der einzige. In Dresden gibt es parallel noch Weihnachtsmärkte in Haupt- und Prager Straße. Zudem einen Markt vor der Frauenkirche und einen historischen Weihnachtsmarkt. Die Märkte sind mit ca. 2,5 Millionen Besuchern aus dem In- und Ausland jedes Jahr gut besucht.

Der Christkindelsmarkt in Leipzig hält den zweiten Platz unter den traditionsreichsten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Er geht nach churfürstlicher Weisung auf das Jahr 1458 zurück. Mit über zwei Millionen Besuchern gehört auch er zu den bestbesuchten der Republik. Er erwartet seine Besucher mit 260 verschiedenen Ständen. Musikinteressierte kommen hier auch auf ihren Geschmack. Den Markt eröffnet der Thomanerchor, ein weltweit bekannter Knabenchor aus Leipzig selbst. Außerdem spielen jeden Tag um 18 Uhr Bläser vom Turm der Kirche herab. Der Weihnachtsmarkt erstreckt sich über mehrere Plätze. Er ist unterteilt in einen Bereich speziell für Kinder, einem historischen Markt und dem finnischen Dorf, zu finden auf dem Augustplatz.

Natürlich darf in so einer Aufzählung auch der Nürnberger Christkindlesmarkt mit seinen berühmten Nürnberger Lebkuchen nicht fehlen. Als bekanntester Markt in Süddeutschland trumpft Nürnberg neben einer Vielzahl an Ständen mit einem eigenen Musical auf. Stadtrundfahrten in einer Postkutsche und verschiedenen Museen, die Ihre Ausstellungen und Öffnungszeiten mit dem Markt abstimmen, runden das Angebot ab.

Neben den genannten sehr reizvollen Märkten finden natürlich darüber hinaus eine große Zahl weiterer Märkte deutschlandweit statt. Ein Besuch lohnt sich überall. Wo auch immer Sie Ihre Weihnachtszeit dieses Jahr verbringen. Genießen Sie die „stade“ Zeit.

Weitere Informationen zu den schönsten Weihnachtsmärkten Deutschlands und ihre Sehenswürdigkeiten findet Ihr bei deutsche-weihnachtsmaerkte.de.

Bildquelle: © LH DD/Dittrich

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5 Kommentare zu “Weihnachtsmärkte in Deutschland”

  1. Steffan

    Dieses Jahr freue ich mich ganz besonders auf den Weihanchtsmarkt. Ich habe ihn nämlich letztes Jahr gänzlich verpasst. Leider war ich im KH und durfte nicht raus. Die beiden Weihnachtsmärkte in Dresden und Leipizig werden mich von daher ganz oft zu besuch haben!

  2. H. Hemdhose

    Ich finde, dass nur in historischen Städten mit Alstadtadt ein Weihnachtsmarkt wirklich zur Geltung kommt. Dresden bildet mitunter die schönste Kulisse dafür in ganz Deutschland. Ein Besuch des Weihnachtsmarktes dort lohnt sich immer!

  3. Christian

    Ohja ich freue mich auch schon wieder tierisch auf die ganzen Weihnachtsmärkte. Besonders der Christkindls Markt in Nürnberg hat es mir angetan.

    Aber auch im Osten, also Dresden oder Leipzig gibt es wirklich sehr schöne Märkte. Allerdings muss ich sagen, dass leider sehr sehr viele Weihnachtsmärkte pure Abzocke sind. Gibt ja überall nur noch Ess und Trinkstände. Schade 🙁

    Schöne Weihnachtszeit wünscht
    Christian

  4. Jens

    In diesem Jahr betreibe ich zum ersten Mal mit ein paar Freunden eine Weihnachtsmarktbude auf unserem Weihnachtsmarkt. Unser Weihnachtsmarkt ist ein Markt, der zwar klein ist, aber eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt. Ich finde die Märkte in den großen Städten doch mittlerweile etwas zu kommerziell und voll.

  5. armin

    @Steffan Ich kann da etwas mit dir mitfühlen, denn ich war fast durchgehend Krank und konnte da auch nicht viel machen, aber dieses Jahr werde ich es hoffentlich auf einen Weihnachtsmarkt schaffen.

    Ich wollte hier übrigens eine Lanze für die kleineren und nicht so bekannten Weihnachtsmärkte brechen.
    In Goslar gibt es zum beispiel einen tollen Weihnachtsmarkt vor mittelaltericher Kulisse.

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