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Yucatáns Cenoten sind einmalig auf der Welt. Im kristallklaren Wasser durch Tropfsteinhöhlen zu tauchen oder schwimmen – das gibt es nur in Mexiko. Die ganze Halbinsel Yucatán besteht aus porösem Kalkstein, welcher keine Flüsse oder Seen an der Oberfläche zulässt. Daher wird „der Schwamm“ Yucatán von einem weitläufigen, unterirdischen Wassersystem durchzogen. Dadurch formen sich die in Mexiko als Cenote bezeichneten Wasserlöcher mit klarstem Süßwasser und unterirdischen Kalksteinhöhlen. Die Cenotes in Mexiko gehören vermutlich zu einem der größten unterirdischen Höhlensystemen weltweit. Cenote stammt von dem Mayawort „ts`onot“ ab und bedeutet „heilige Quelle“. Die meisten zugänglichen Cenoten liegen im östlichen Teil der Yucatán-Halbinsel im Bundesstaat Quintana-Roo.
Wir hatten uns für den Cenote Ik Kil entschieden. Er befindet sich knapp 3 km von Chichén Itzá entfernt im Dschungel. Auch „Heilige blaue Cenote“ genannt.

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Der Cenote besticht mit Lianen überwachsenen Felswänden und einem Wasserfall. Er ist vollkommen rund mit einem Durchmesser von 60 m und 40 m Tiefe. Der See beginnt 25 m unter der Oberfläche. Eine große Treppe führt die Besucher hinunter zum Wasser. Am Eingang werden Umkleidekabinen und Spinde für die Klamotten angeboten. Wir hatten Chichén Itzá schon früh am Morgen besucht und konnten nun ein schönes Naturschauspiel zur Mittagszeit erleben. Die Sonne stand senkrecht über dem Cenote. Eine herrliche Abkühlung, bei der man das gewaltige Naturerlebnis im Wasser noch besser betrachten kann. Darin zu schwimmen und rum zu planschen machte besonders viel Spaß. Einen weiteren Eindruck von diesem tollen Cenote kann man auch bei YouTube bekommen.
Bei mexiconline findet man Beschreibungen und Bilder zu einigen schönen Cenoten in Yucatán. Jede für sich ist bestimmt ein tolles Erlebnis! Für Taucher gibt es Informationen bei Cenote Advenzures.
Beim Tauchen in den Cenoten handelt es sich genau genommen nicht um Höhlen- sondern Grottentauchen. Ein Ausgang darf nie mehr als 50 m weit entfernt sein. Cenoten-Tauchen ist eine relativ flache Geschichte. Selten reicht ein Tauchgang tiefer als auf zehn m. Sicherheit wird von den örtlichen Tauchschulen sehr ernst genommen. Nur ausgebildete und regelmäßig aktive Cave Instructors dürfen Taucher in die Cenoten führen. Und nie kommen mehr als vier Taucher auf einen Guide. Niemand taucht ohne eigene Lampe. Der Mix aus Stalagtiten, Stalagmiten und Säulen, sowie die Lichteffekte die beim Sonneneinfall entstehen, ist gerade für erfahrene und verwöhnte Taucher natürlich ein absolut cooles Erlebnis. Gleiches gilt natürlich für die Sicht aus der Tiefe durch die Oberfläche in den Dschungel. Ebenso die Spiegeleffekte der Felsen im Flachwasser zur Oberfläche und die „Halocline“ in Verbindung mit über 100 m Sicht. Das schauen wir uns dann beim nächsten Besuch mal an. 🙂

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"Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon."
Aurelius Augustinus.

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