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Der Abel Tasman Nationalpark schützt ein gut 225 km² großes Gebiet an der Nordküste von Neuseelands Südinsel. Er ist zugleich deren wärmstes Gebiet. Der niederländische Seefahrer und Namensgeber erreichte am 13. Dezember 1642 als erster Europäer Neuseeland.
Unzählige einsame Sandstrände, Palmen und riesige Farne säumen die Küste. Bei einer intensiven, ganztägigen Wanderung kann man den Park von seiner schönsten Seite her kennenlernen.

Abel Tasman Nationalpark

Wir hatten uns für den wunderschönen track „Sail & Walk“ entschieden. Der begann zunächst mit einer Katamaran-Fahrt von Kaiteriteri bis Anchorage. Wir segelten an der Küste entlang, vorbei an der spektakulären Felsformation „Split Apple Rock“. Von der weiß keiner so recht, wie dieser Steinsbrocken derart gerade „geschnitten“ werden konnte. Ein erstes Highlight!

Weiter entlang an goldenen Stränden und Buchten sowie Adele Island erreichten wir Anchorage. Auf diesem Weg gab es auch noch Robben zu bewundern. Dort angekommen haben wir dann erst mal in der tollen Bucht gebadet. Danach ging der gut 11 km lange Abel Tasman Coast Track entlang der Küste los. Wir wanderten durch dichte Farnwälder. Dabei genossen wir immer die wunderschönen Ausblicke über traumhafte Buchten und die einzigartige Vegetation.

Dieser idyllische Wanderweg verbindet viele sichelförmige Buchten. Sie bestechen mit ihren glitzernd goldenen Sandstränden am kristallklaren Wasser der Tasman Bay. Man wandert entlang an Stränden, die immer wieder zu einem erfrischenden Bad im Meer einladen. Durch duftende Wälder und über Hügelzüge, die einen einmaligen Blick auf die Küste eröffnen.

Auf einen derartigen Hügel ging es zunächst auch erst mal unerwartet hoch hinauf. Dachten wir doch anfangs, wir würden hier vor allem am Strand entlang marschieren … 😉
Der track aber führte uns in unterschiedlichen Höhen immer hoch und runter. Manchmal auch ziemlich anstrengend und schweißtreibend. Meist jedoch entlang der Küstenlinie. Diese Strecke ist einfach super! Sie verläuft größtenteils durch lusche Vegetation und Wald an der Küste entlang. Riesenfarne und Palmen lassen uns wie im Dschungel fühlen.

Von einsamen malerischen karibik-ähnlichen Stränden mit türkis-blauem Wasser bis hin zu urwaldähnlichen Abschnitten mit riesengroßen Farnen und verwachsenen Schlingpflanzen. Der Tasmanpark ist extrem vielfältig. Dazwischen genossen wir auch immer wieder tolle Ausblicke auf „Adele Island“ und „Fishermen Island“. Diese beiden Inseln liegen kurz vor der Küste.
Die Wege im Nationalpark sind zwar nicht befestigt. Aber dennoch gut gangbar und beschildert.
Nach etwa 4 Stunden erreichten wir Marahau. Überwältigt von diesem tollen Tag genossen wir erst mal ein Bierchen bis unser Transfer zurück nach Kaiteriteri eintraf.
Nicht zu Unrecht wird der Abel Tasman Nationalpark in den Reiseführern als eine der faszinierendsten Gegenden Neuseelands beschrieben.
Die einsamen Buchten und Sandstrände vermitteln einem eine Ahnung davon, wie Robinson Crusoe sich wohl gefühlt haben muss.

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"Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon."
Aurelius Augustinus.

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