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grüner Leguan auf GalapagosEtwa 1.000 km westlich von Ecuador liegt der Galapagos-Archipel im Pazifischen Ozean. Er besteht aus 13 größeren und über 100 zum Teil winzigen Eilanden – die Angaben gehen ein bisschen auseinander, je nach Betrachtung der Größe eines „Sandhaufens“. Fünf der Inseln sind von Menschen bewohnt: Santa Cruz, San Cristóbal, Isabela, Floreana (Santa Maria) und Baltra (Seymour Sur). Touristisch gesehen ist die wichtigste Insel “Isla Santa Cruz”. Von hier aus beginnen die meisten Touren und außerdem gibt es hier die meisten Restaurants und Hotels.
Die Inseln, die unmittelbar auf dem Äquator liegen, sind weltberühmt für ihren einmaligen Tierbestand. Hier entstanden unter einzigartigen Bedingungen und aufgrund ihrer isolierten Lage neue Lebensformen. Nirgends sonst kann man mehr Tierarten finden, die noch frei in der Wildnis zu sehen sind.

Die für die Galapagos-Inseln ganz typischen Tiere findet man unter den Reptilien: Riesenschildkröten, Landleguane, Meerechsen, Lava-Echsen, Schlangen. Die Leguane sehen aus wie Lebewesen aus vergangenen Zeiten. Auf dem Archipel haben sich verschiedene Leguan-Arten entwickelt, die aussehen wie kleine Märchendrachen.
Die reiche Flora und Fauna der Inseln hatten einst Charles Darwin, Begründer der Evolutionstheorie, zu seiner Selektionstheorie und seinem revolutionären Werk „Über die Entstehung der Arten“ inspiriert. Rund 40% der Tierarten sind endemisch, das heisst, sie leben nur auf dem Archipel. So auch die Darwinfinken. Durch den Evolutionsprozess, das Klima, die Meeresströmungen und das Fehlen räuberischer Feinde ­inklusive Menschen­ wurden die Galapagos Inseln zu einem der seltsamsten und schönsten Plätze der Erde.

Seit 2007 wird das Naturerbe von der UNESCO als gefährdet eingestuft und auf der Roten Liste geführt. Daher wird der Tourismus behördlich noch weit strenger kontrolliert als zuvor und, wenn sinnvoll, eingeschränkt. Man sollte also nicht auf gut Glück nach Ecuador fliegen und von dort riskieren, gar nicht weiterzukommen. Am Besten vertraut man hier auf ein gutes, mit den Galapagos-Inseln vertrautes Reisebüro, das die Anreise bucht und auch garantiert.
Der Eintritt auf die Inseln beträgt pro Person 100 USD, zu zahlen cash im Nationalpark – Kreditkarten oder Reiseschecks werden nicht akzeptiert. In diesem Preis sind natürlich noch keine Touren und Flugpreise inbegriffen. Sullivan Bay auf der Insel Bartolomé, Galapagos
Die bequemste Methode, um möglichst viel zu sehen, ist eine Kreuzfahrt im Archipel, wie sie von Spezial-veranstaltern angeboten wird.

Die Auflagen für den Fremdenverkehr sehr streng. Kein Sandkorn darf mit einem Touristenturnschuh seinen Weg von einer Insel auf das Schiff finden. Steine oder Muscheln als Andenken zu sammeln ist tabu, Tiere zu berühren zählt zu den schwersten Vergehen.
Viele weitere nützliche Informationen und tolle Bilder findet man auch bei galapagos-inseln.net.

Bildquellen:
oben: © Iarygin Andrii – Fotolia.com
unten: © javarman – Fotolia.com

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3 Kommentare zu “Galapagos Inseln – Schaukasten der Evolution”

  1. Markus Spott

    Galapagos Inseln – Schaukasten der Evolution
    http://www.spott-online.de/gute_reise/2009/12/galapagos-inseln-schaukasten-der-evolution

  2. CEEA != Verein

    same here @checkfelix: Also die Galapagos Inseln sind definitiv eines meiner Traumreiseziele 😉 http://bit.ly/5bYuzG #reise #urlaub #nice

  3. Natalia Khomyuk

    Ich kann es auch nur jedem weiterempfehlen, da es sich mehr als lohnt

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Aurelius Augustinus.

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